Wie schützen Motorradstiefel bei einem Sturz?

 

Selbst der vorsichtigste und routinierteste Motorradfahrer ist nicht davor gefeit mit seiner Maschine, selbst verschuldet oder nicht, zu Sturz zu kommen. Dabei muss dies gar nicht bei hoher Geschwindigkeit passieren, denn selbst ein Sturz bei niedriger Geschwindigkeit oder gar aus dem Stand, was übrigens gar nicht so selten passiert, kann zum Teil erhebliche und langwierige Verletzungen nach sich ziehen. Aus diesem Grunde ist eine entsprechende Bekleidung unbedingt erforderlich, um etwaige Unfallfolgen und daraus resultierende Verletzungen zu verhindern oder zumindest zu minimieren.

  • Gerade bei Motorradfahrern bedürfen die Füße und Beine eines besonderen Schutzes durch hochwertige und gut sitzende Motorradstiefel.

Gefertigt aus hochwertigem Leder, schützen sie Sehnen, Knochen und Fußgelenke durch eingearbeitete Verstärkungen im Zehen- und Schienbeinbereich. Außerdem sollten sie atmungsaktiv sein und ein gutes Stück über den Knöchel reichen. Überhaupt ist es sehr wichtig, dass die Motorradstiefel genau passen, um optimalen Schutz zu bieten. Deshalb besitzen die meisten von ihnen klettabgedeckte Reißverschlüsse und zusätzliche Schnallen, um sich den Waden individuell anzupassen. Da man beim Motorradfahren immer wieder auch mal Bodenkontakt mit den Füßen hat, ist es sinnvoll, abriebfeste und wasserdichte Stiefel zu tragen, die dieser Art von Beanspruchung Stand halten.

  • Zusätzlich schützt eine speziell gearbeitete Sohle vor Nässe und dem Ausrutschen auf den Fußrasten.

Bei all diesen Anforderungen an Motorradstiefel dürfen natürlich Bewegungsfreiheit und Tragekomfort nicht zu kurz kommen. Deshalb ist es ratsam, sich bei der Anschaffung solcher Stiefel etwas Zeit zu nehmen und gegebenenfalls lieber etwas tiefer in die Tasche zu greifen, um den optimalen Schutz seiner Beine zu gewährleisten. In Kombination mit Motorradhelm, Hose, Jacke und Handschuhen hat man mit hochwertigen Motorradstiefeln schon einiges, was man in der eigenen Hand hat, für seine Sicherheit beim Ritt auf dem heißen Ofen getan. Wenn dann noch sein persönlicher Schutzengel auf dem Sozius Platz genommen hat, kann eigentlich nicht mehr viel passieren.